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Ayurveda für die Gesundheit

Die ayurvedische Medizin gründet auf dem Verständnis der Schöpfung aus den Heiligen Schriften der vedischen Kultur. Der Mensch wird nach der vedischen Philosophie als eine Einheit von Körper, Geist und Seele verstanden. Die Seele hat ihren Ursprung in der spirituellen Welt, bei Gott. Die Seele als spirituelles Wesen kann nicht in der materiellen Schöpfung existieren.
Daher muss sie bei ihrer Geburt in die materielle Welt einen materiellen, grobstofflichen Körper – Sthula-Sharia – annehmen. Der physische Körper besteht aus den 5 großen Elementen, den Mahabhutas: Erde (Prithvi), Wasser (Jala oder Ap), Feuer (Agni oder Tejas), Luf (Vayu) und Äther/Raum (Akasha).
Nur die Kräfte des feinstofflichen Astralkörpers und die Seele erhalten den physischen Körper am Leben. Beim Tode, wenn sich die Seele und der Astralkörper vom physischen Körper abtrennen, lösen sich die Elemente wieder auf (“Asche zu Asche, Staub zu Staub”).

Die Seele ist während ihrer Zeit in dieser materiellen Schöpfung außer von dem grobstofflichen, physischen Körper noch von zwei feinstofflichen Hüllen umgeben:

1. Vom Astralkörper – Linga Shariara
Der Astralkörper setzt sich aus drei Schichten zusammen:
a) Zunächst der Energieschicht (Prana – Lebensenergie) mit ihren Energiebahnen (Nadsis/Meridiane) und den Energiezentren (Chakren),
b)der emotionalen und mentalen/geistigen Schicht (Manas- Geist oder Verstand). Hier ist der Sitz des Verstandes, des Unterbewusstseins (Citta) und der niederen Emotionen.
c)Der Intelligenzschicht (Vijnana- höheres Wissen). Diese ist sozusagen die oberste Kontrollinstanz des Verstandes und prüft und analysiert anhand der Erfahrungen und der gespeicherten Erinnerungen sinnvolles und unsinniges Handeln. Intelligenz (Buddhi) und Ego (Ahamkara) arbeiten mit dem Geist (Manas) und dem Unterbewussten zusammen und bilden gemeinsam das “innere Instrument” (Antakarana). Diese werden in der vedischen Kultur als die drei feinstofflichen Elemente bezeichnet, im Gegensatz zu den 5 grobstofflichen Elementen, den Mahabhutas.
2. Vom noch feineren Kausalkörper – Karana-Sharia, der auch “Schicht der Glückseligkeit” oder “Ursachenkörper” genannt wird. Denn in ihm sind alle unsere Bemühungen, unsere Wünsche, unsere karmischen Reaktionen als Anlagen nach dem Gesetz von Ursache und Wirkung gespeichert, die sich gestaltend auf den neuen, physischen Körper und sein Schicksal bei der nächsten Reinkarnation auswirken.

Mit dem Astralkörper denken und fühlen wir, von ihm bekommen wir erst die Fähigkeit zum Handeln.

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