Es gibt nichts Schlimmeres für Eltern, als wenn ein Kind schwer erkrankt. Von einer Minute zur anderen ist nichts mehr, wie es war. Man fragt sich, warum ausgerechnet mein Kind? Was hat es Böses getan, dass es leiden muss und eventuell vielleicht sogar stirbt?
Es wird eine Zeitlang dauern, bis die betroffenen Eltern einen klaren Gedanken fassen können, um das Nötige zu unternehmen. Denn einiges kommt bei schweren Krankheiten auf die Familie zu. Bei chronischer und schwerer Krankheit werden Kosten entstehen, die weder die gesetzliche, noch die private Krankenversicherung abfedern können. Vielleicht muss eins der Elternteile seinen Arbeitsplatz aufgeben, um immer in der Nähe des Kindes sein zu können. Vielleicht muss sogar über einen Umzug nachgedacht werden, denn nicht in allen ländlichen Gebieten ist die medizinische Versorgung flächendeckend organisiert oder es fehlen eben Spezialisten.
Für fast jede Erkrankung gibt es Selbsthilfegruppen, denen man beitreten kann. Diese können wertvolle Tipps geben und gemeinsam trägt sich das Schwere oft leichter. Um finanzielle Belastungen zu mildern, können auch Anträge bei staatlichen oder privaten Hilfsorganisationen gestellt werden. Eventuell muss eine Pflegestufe oder ein Schwerbehindertenausweis beantragt werden. Für Kinder können Rehamaßnahmen oder auch Kuren beantragt werden. Hier bieten sich Mutter-Kind-Kuren und seit Neuestem auch Vater-Kind-Kuren an.
Aber die finanziellen Löcher werden, vor allem bei schweren, chronischen oder tödlichen Krankheiten, immer größer werden. Bei all dem Leid muss an die Existenz der Familie gedacht werden. Es muss ein Kassensturz her, der Aufschluss über unvermeidbare und vermeidbare Kosten gibt und der das vorhandene Vermögen darlegt. Oftmals findet sich hierbei der eine oder andere unnötige Posten und es finden sich auch verwertbare finanzielle Reserven. Dazu gehören beispielsweise Versicherungen und hier ganz speziell Lebensversicherungen. Vor allen Dingen schon vor längerer Zeit abgeschlossene Lebensversicherungen können zusätzlichen finanziellen Spielraum eröffnen, der unvermeidbare, notwendige Ausgaben ermöglicht. Auf der Seite www.volksfreund.de findet man sehr gute Tipps zu diesem Thema.
Vielleicht kann dem Kind damit die eine oder andere Behandlung bei einem renommierten Mediziner ermöglicht werden. Eventuell finanziert man damit auch einen Umzug oder eine zusätzliche Wohnung vor Ort der Behandlung. Je flexibler und ruhiger die Eltern auf die Erkrankung eines Kindes reagieren können, desto besser werden sie sich um dieses kümmern können. Im Fall des Falles, der hoffentlich nie eintritt.



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